baby-bridge

... Lockstoff zum Robben, Krabbeln, Laufen und Treppensteigen lernen.

Die baby-bridge gilt unter Pädagogen als der Nachfolger der klassischen Montessori Lauf-Lern-Brücke. Sobald die neuromuskuläre Reifung für das Robben, Laufen oder Treppensteigen erreicht ist liefert sie den kontinuierliche Lernfaktor für Babys ab dem 8. Lebensmonat  (Schenk-Danzinger, 1988). Dann sind sie immer wieder mit der baby-bridge intensiv beschäftigt.

 

 

Die Starthilfe ...

... wird von den robbenden Kindern gerne genutzt, um sich zur baby-bridge hinzuziehen oder sich daran zum Sitzen aufzurichten. Noch bevor eine Stufe beginnt können sich die Kinder an der Sprosse anlehnen und im Stehen fest halten. Sie bleiben auch gerne zwischen den beiden Bögen sitzen und geniessen ihre stabiele Sitzposition. Manche halten sich gleichzeitig links und rechts mit beiden Händen fest und legen dabei ihre Beine auf der ersten Stufe ab.

Die lockende Treppenform ...

... läd die Kinder ein, die baby-bridge auch nur über ihre Hände genüsslich zu ertasten. Oft ist zu beobachten, wie sie seitlich an der Brücke entlang laufen und mit ihren Händen die Treppe erfühlen, was die abstrakte Vorstellung fördert. Denn die Form des Handlaufs empfindet in ihrer Stufenform die Situation vor den Füssen der Babies nach, was laut Dr. Castillo Morales die baby-bridge für die kleinen Laufanfänger im Ganzen erfahrbar macht. Der Handlauf befindet sich zudem auf Bauchnabelhöhe der Babies, da jede Bewegung von Armen und Beinen in der Körpermitte ihren Ursprung hat.

Die vierte Stufe ...

... fördert die wiederkehrende Rechts-Links-Koordination über die eigene Körpermitte und Körperdiagonale. Sie unterstützt den Aufbau eines Bewegungsrituals, welches für das Robben-, Krabbeln- und Laufenlernen notwendig ist (Siehe M. Montessori). Sogar Kinder, welche gerade mit dem Robben beginnen, mobilisieren an der baby-bridge ihr ganzes Können und überqueren diese unter wenigen Sicherungshandlungen durch einen Erwachsenen selbständig. Alle Stufenkanten sind stärker gerundet, sodass sie zum lustvollen Darübergleiten mit dem Bauch, den Armen und Beinen, oder bei den Krabblern mit dem Po einlädt. Bereits laufende Kinder geniessen das Fühlen der Rundung mit ihren Fusssohlen. Der frühe Umgang mit Stufen während der physiologischen Lernschritte bis zum Laufen bildet für die alltäglichen Herausforderung einen enormen Sicherheitsgewinn.

Der Tunnel ...

... ist besonders für robbende und krabbelnde Kinder eine Herausforderung. Durch die Enge bereiten begrenzte Räume den Kindern unbehagen. Deshalb vermeiden sie es durchzukrabbeln. Hat es jedoch ein Kind geschafft und die Hürde genommen, dann erlebt es befriedigende Überwindergefühle, welche sich positiv auf sein Selbstwertgefühl auswirken. Der eigene Mut und das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten wachsen. Dann wiederholt es dies immer wieder, bis sich aus dem Überwinden ein Glücksgefühl einstellt."

Kreative Spässe ...

... haben die Kinder zudem noch, weil es eben Kinder sind. Sie drücken ihre Freude auf kindliche Weise durch vielerlei andere Ideen aus, welche Sie an der baby-bridge testen und ausprobieren. Hierfür ist die baby-bridge natürlich auch besonders geeignet. Sie besitzt quasi keinerlei Möglichkeit, den Kinder dabei gefährlich zu werden. Sie ist leicht genug, um sie im Raum umzuplatzieren. Sie ist schwer genug, bei solchen Aktionen nicht umzukippen. Sie ist schmal genug, dass sich ganz junge Kinder mit beiden Armen an beiden Handläufen festhalten können.



Weshalb nicht Montessori Lauf-Lern-Brücke Vers. 2016 ?

Unabgesprochen des Ruhmes von Frau Dr. Maria Montessori erfuhr ihre Treppe von 1952 eine grundlegende fachliche Modernisierung. Erkenntnisse von vielen namhaften Fachleuten und Professoren flossen ein. Die Namensänderung wäre sicher in ihrem Sinnde gewesen. Schliesslich beliess sie auch die "Séguinschen Tafeln" dem Namen nach ihrem geistigen Urheber. Deshalb - einfach, baby-bridge.

Für Wünsche, Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.